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Christine SCHNEIDER, Alexander BERNHUBER, Christian DOLESCHAL, Hildegard BENTELE und Peter LIESE

Appell

Wir fordern ein EU-Sorgfaltspflichtengesetz, das:

  1. Unternehmen verplichtet, Menschenrechte, Umwelt und Klima zu respektieren.
  2. Unternehmen strenge und eindeutige Verpflichtungen auferlegt, um Schäden abzuwenden und zu beenden.
  3. Muttergesellschaften für Schäden entlang ihrer Lieferketten haftbar macht. Es darf in Zukunft keine Schlupflöcher mehr geben!
  4. Tarifverhandlungen durch Gewerkschaften garantiert und Arbeitnehmer*innenvertreter*innen ein echtes Mitspracherecht bei allen Facetten der Sorgfaltspflicht gibt.
  5. zur Bewältigung der Klimakrise beiträgt, indem es Unternehmen dazu verpflichtet, Emissionen entlang ihrer gesamten Wertschöpfungskette zu senken.
  6. den Planeten schützt, indem es Unternehmen für Umweltschäden zur Verantwortung zieht.
  7. Sorgfaltspflichten ausnahmslos für alle Geschäftsbeziehungen entlang von Wertschöpfungsketten auferlegt.
  8. Menschen, die durch schlechte Geschäftspraktiken geschädigt wurden, Gewerkschaften sowie der Zivilgesellschaft die Möglichkeit gibt, vor Gerichten in der EU Gerechtigkeit zu erlangen.
  9. alle Personen konsultiert, die von Unternehmenstätigkeiten betroffen sind oder betroffen sein könnten, und bei Bedarf deren Zustimmung einholt.
  10. Kontroll- und Vollzugsbehörden die Befugnis einräumt, Unternehmen weitreichend zu kontrollieren und bei Fehlverhalten zu sanktionieren.

Warum das wichtig ist

Die Europäische Union behauptet, sie will Menschenrechte schützen und den Weg in eine nachhaltige Zukunft ebnen.

Doch die Skandale häufen sich. Jahrzehntelang haben europäische Unternehmen Arbeiter*innen ausgebeutet, vor allem in ärmeren Ländern. Sie haben Menschen vertrieben und sie ohne Heimat und Überlebensmöglichkeiten zurückgelassen. All das aus Profitgier.

Die Menschen und der Planet haben schon zu lange den Preis für korrupte Konzerne bezahlt. Wir haben es satt.

Eine gerechtere Welt ist möglich. Eine Welt, in der die Wirtschaft die Rechte der Arbeitnehmer*innen und die Lebensgrundlage von Menschen respektiert. Eine Welt, in der Menschen der Armut entkommen können und die Natur gedeihen kann. Eine Welt, in der Menschen überall zu ihrem Recht kommen können, wenn sie durch Konzerne geschädigt worden sind.

Wir brauchen Gesetze, die Unternehmen zur Verantwortung ziehen. So können wir sicherstellen, dass die Produkte, die wir kaufen, kein Leid und keine Zerstörung verursachen.

Anfang 2022 schlug die Europäische Kommission ein Gesetz vor, mit dem die Rechenschaftspflicht von Unternehmen in die Tat umgesetzt werden soll. Dies ist jedoch nur der erste Schritt, um die auf Ausbeutung basierenden Lieferketten aufzuräumen.

Wir brauchen jetzt Ihre Hilfe, um uns gegen Unternehmenslobbyist*innen zu wehren, die alles dafür tun, den Gesetzesvorschlag zu verwässern.

Wir müssen Gesetze durchbringen, die die Wirtschaft nachhaltig gerechter machen. Gesetze, die für uns und unseren Planeten funktionieren. Denn Gerechtigkeit geht uns alle etwas an. [1]

Referenzen

  1. https://justice-business.org/

  2. In Zusammenarbeit mit:

    Unsere vollständige Partnerliste finden Sie hier: https://justice-business.org/about/

Mail

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Hier ein paar Beispieltexte, die Ihnen den Einstieg erleichtern:

Hinweis: Wir wissen, dass einige Abgeordnete des Europäischen Parlaments durch “Pro-Wirtschaft”-Argumente überzeugt werden können.

  • Sagen Sie, wie besorgt Sie über die Auswirkungen des Klimawandels auf Ihr Leben und die Lebensgrundlagen der Menschen in Ihrer Gemeinde sind – einschließlich der Inhaber*innen von kleinen Unternehmen.
  • Klimakatastrophen haben schwerwiegende Auswirkungen auf Kleinunternehmen. Viele erleiden Verluste durch Überschwemmungen, Wirbelstürme und extreme Temperaturen.
  • Fordern Sie ein EU-Gesetz zu Sorgfaltspflichten, das die Auswirkungen des Klimawandels in vollem Umfang berücksichtigt: Um unsere Wirtschaft und unsere Unternehmen vor den Auswirkungen der Klimakrise zu schützen, müssen Sie verpflichtet werden, ihren Teil zur Energiewende beizutragen und dringend Kohlenstoffemissionen in ihren globalen Lieferketten reduzieren.

Und hier ein paar Tipps:

  • Seien Sie persönlich: Sind Sie vielleicht Inhaber*in eines kleinen Unternehmens? Arbeiten für ein Kleinunternehmen oder haben die Probleme eines lokalen Unternehmens vor Ort miterlebt? Persönliche Geschichten sind immer wirkungsvoller.
  • Bleiben Sie höflich: Abgeordnete des Europäischen Parlaments reagieren eher auf eine freundliche Nachricht – machen Sie ihnen deutlich, wie viel Unterstützung sie haben, wenn sie sich gegen mächtige Unternehmen behaupten.
  • Fordern Sie Engagement: Fordern Sie die oder den Abgeordnete/n direkt auf, sich bei den anstehenden Diskussionen über das Sorgfaltspflichtengesetz für den Klimaschutz einzusetzen.
  • Bitten Sie um eine Antwort: Machen Sie klar, dass Sie Ihre Botschaft berücksichtigt wissen wollen.
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