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An das Europäische Parlament

Appell

Der Gesetzesvorschlag zum Plastikmüll muss nachgebessert werden. Konzernen darf es nicht erlaubt sein, Wegwerfprodukte als wiederverwertbar zu kennzeichnen. Sie müssen ihren Plastikmüll drastisch reduzieren.

Warum das wichtig ist

Schon diesen Dienstag stimmt das EU-Parlament über ein Gesetz ab, mit dem Einwegplastik begrenzt werden soll. Doch es gibt Schlupflöcher. Bleibt es dabei, können die Hersteller die Vorschrift leicht umgehen. Wir wollen, dass die Abgeordneten die Lücken schließen!

Die größte Lücke: Eine viel zu enge Definition, was Einwegplastik ist. Unternehmen können ihr Wegwerfplastik einfach als wiederverwertbar bezeichnen. [1] Aus Plastikflaschen oder Plastikgeschirr wird per Aufdruck Mehrweg, obwohl sie eindeutig zum Wegwerfen entworfen und produziert wurden.

Es gibt aber auch Abgeordnete, die sich für eine Verschärfung einsetzen. Die Abstimmung ist für Dienstag geplant, die Zeit wird knapp! Wenn wir uns jetzt gemeinsam für ein Gesetz stark machen, das Plastikmüll konsequent und wirksam reduziert, können wir die Schlupflöcher schließen und jede Verwässerung durch Pro-Plastik-Abgeordnete verhindern.

Diese Gesetzeslücke ist eine enorme Gefahr. Pro-Plastik-Abgeordnete können nun versuchen, das Gesetz noch weiter abzuschwächen Die Hersteller wären komplett aus der Verantwortung, das Gesetz würde zur Farce.

Gemeinsam können wir die EU dazu drängen, das riesige Plastikmüll-Problem endlich einzudämmen und schrittweise zu überwinden. Es geht aber auch darum, die Welt offen und barrierefrei zu machen. Wir wissen, dass Menschen mit bestimmten Behinderungen auf Plastikhalme angewiesen sind. Solche Ausnahmen müssen natürlich berücksichtigt werden, doch sie dürfen nicht dazu führen, dass die Hersteller sich aus der Verantwortung stehlen.


Referenzen:

  1. https://eeb.org/plastic-producers-could-market-single-use-items-as-reusable-to-dodge-eu-ban/

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