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Jamaika Parteien, FDP , CDU/CSU, Lindner, Altmaier, Solms, Laschet, Tauber, Spahn, Klöckner, Gröhe, Scheuer und Lambsdorff

Appell

Wir fordern Sie auf, sofort zu handeln. Kohle darf nicht weiter in der Energieerzeugung verbrannt werden. Wir fordern Sie auf, konkrete und umsetzbare Pläne für einen Ausstieg aus der Kohle vorzulegen. Sorgen Sie dabei dafür, dass die Menschen in den betroffenen Regionen fair behandelt und nicht abgehängt sind.

Warum das wichtig ist

Wir erleben in Europa und der Welt eine doppelte Krise: Das Klima und unsere Gesundheit sind bedroht. Es besteht überhaupt kein Zweifel daran, dass das Verbrennen von Kohle eine zentrale Ursache für beide Krisen ist.

Im Jahr 2015 verursachten Abgase aus Kohlekraftwerken über 19.500 vorzeitige Todesfälle. Allein in der Europäischen Union kosten die Folgen der Kohleverfeuerung im Gesundheitswesen rund 54 Milliarden Euro.[1] Die schmutzigen Fingerabdrücke von Kohle sind überall:

  • immer mehr Atemwegserkrankungen
  • eine mit Schwermetallen vergiftete Umwelt
  • extreme Wetterereignisse nehmen zu

Besonders betroffen sind die Regionen, in denen Kohle abgebaut und verbrannt wird. Aber der Klimawandel trifft uns alle.

Abgase und klimaschädliche Treibhausgase kennen keine Grenzen. Die Kohleindustrie in Polen ist genauso eine Belastung für uns, wie unsere Kohlemeiler unsere Nachbarn vergiften. Und wir schütteln immer wieder staunend den Kopf darüber, welch ungebührlichen Einfluss die Kohlekonzerne immer noch auf unsere Politiker/innen haben.

Wir müssen aus der Kohle raus, und zwar so schnell wie möglich. Nur so retten wir Leben, schützen unsere Gesundheit und bekommen eine wesentliche Ursache der Klimaerwärmung vom Tisch. Viele Länder, Städte und Unternehmen haben sich bereits zu einem Ausstieg aus der Kohle verpflichtet. Etliche weitere diskutieren darüber,[2] wie sie das Zeitalter der Kohlekraft am besten beenden, indem sie auf saubere und gesunde Alternativen umsatteln: mehr erneuerbare Energien und eine höhere Energieeffizienz. Leider geht das alles nicht schnell genug. Unsere Chance, die globale Erwärmung auf ein erträgliches Maß zu begrenzen, schwindet mit jedem Monat der vergeht. Es ist an uns, der Bevölkerung in Europa, auf einen raschen Ausstieg aus der Kohle zu drängen - auf die Politik allein können wir nicht warten, wenn wir Leben und Klima retten wollen.

Wir bei WeMove.EU haben uns mit Umweltorganisationen aus ganz Europa zusammen getan. Gemeinsam wollen wir die schädlichen Auswirkung des Kohlebrands stoppen und fordern ein Europa jenseits der Kohle.[3]

Nur gemeinsam in einem wachsenden Netzwerk von Bürger/innen und Gemeinden Europas und zusammen mit vielen Organisationen und allen, die mithelfen wollen, mobilisieren wir zu einer langfristigen Kampagne. Wir wollen die Verantwortlichen dazu bewegen, endlich zu handeln und bei der Kohle anzufangen.

Referenzen

[1] Europe Beyond Coal: https://beyond-coal.eu/data

[2] Greenpeace: http://www.greenpeace.org/international/en/press/releases/2017/23-countries-and-states-to-phase-out-coal-as-US432-billion-of-capital-leaves-the-industry/

[3] Europe Beyond Coal: https://beyond-coal.eu/

In Zusammenarbeit mit:

Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende

Europa muss kohlefrei sein, das ist eine Tatsache. Aber um es rechtzeitig zu schaffen, Leben und die Zukunft unseres Klimas zu retten, müssen wir den Druck auf die Entscheidungsträger jetzt erhöhen. Deshalb haben wir uns mit Partnern aus ganz Europa zusammengetan, um den Ausstieg aus der Kohle einzuleiten.

Wirksame Kampagnen brauchen aber auch finanzielle Mittel. Und um bereit zu sein, zu mobilisieren und Druck auszuüben, wann und wo immer sie am dringendsten benötigt werden, brauchen wir die Stabilität und Flexibilität, die nur kleine Spenden von unseren WeMove-Mitgliedern wie Ihnen selbst bieten können. Können Sie mithelfen, Europa über Kohle hinausbringen?

Nächster Schritt - verbreiten Sie unsere Idee

Vielen Dank.

Kennen Sie jemanden, der sich für den Ausstieg aus der Kohle einsetzt? Senden Sie denen doch eine E-Mail und laden Sie sie zu unserer Aktion ein.