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Das Europäische Parlament, der Rat der Europäischen Union und die Europäische Kommission

Appell

Wir fordern Sie auf, Entscheidungen über die EU-Zulassung von Lebensmitteln transparenter zu machen, indem die Studien der Industrie veröffentlicht werden, bevor das Produkt auf den Markt kommt. Nur diese Transparenz kann sicherstellen, dass öffentliche Entscheidungen auf Basis von unabhängigen wissenschaftlichen Bewertungen getroffen werden. Durch die Geheimhaltung der Industrie bleiben gefährliche Produkte auf dem Markt und das Misstrauen der Bevölkerung wächst.

Warum das wichtig ist

Das Europäische Parlament, die Kommission und der Rat kommen zusammen, um den endgültigen Vorschlag auszuhandeln, der das Ende des Unkrautvernichters Glyphosat bedeuten kann. Das Gesetz würde geheime Studien der Pestizidhersteller endlich öffentlich machen. [1]

In unserem Kampf der vergangenen Jahren gegen Glyphosat haben wissenschaftliche Studien eine entscheidende Rolle gespielt. Die Hersteller behaupteten, ihre Studien würden beweisen, dass Glyphosat ungefährlich sei - das war nicht überprüfbar, die Studien blieben geheim. Mit geheimen Studien wurde Glyphosat für fünf weitere Jahre zugelassen. [2]

Das Europäische Parlament hat im Dezember 2018 dafür gestimmt, die Geheimhaltung aufzuheben. Die Abstimmung wurde knapp gewonnen. Die Pestizid-Hersteller versuchten bis zuletzt, die Abgeordneten zu beeinflussen. Jetzt ist es an der Zeit, dass die EU-Institutionen über eine endgültige Vereinbarung verhandeln: Wenn wir uns alle dem Aufruf anschließen, können wir die Waage immer noch zu Gunsten der Lebensmittelsicherheit kippen.

Die vorgeschlagene Transparenz ist das Gegenteil von dem, was sich die Agrar- und Lebensmittelindustrie wünscht. Wird das Gesetz verabschiedet, dann haben wir endlich etwas gegen Monsanto - jetzt Bayer - in der Hand. Wir haben dann eine echte Chance, Glyphosat und andere gefährliche Chemikalien zu verhindern.

Die nächste Glyphosat-Entscheidung steht vor der Tür. Wenn wir es jetzt schaffen, bei den Transparenzregeln zu gewinnen, muss die EU die Sicherheitstudien von Bayer (früher Monsanto) über Glyphosat veröffentlichen, wenn dieses Jahr wieder ein Zulassungsantrag vorliegt. Nur wenn wir die Studien haben, können wir sie von unabhängigen Wissenschaftler/innen auswerten lassen. Um Glyphosat endlich zu stoppen, müssen wir uns die Studien anschauen können, die die Industrie geheimhalten will.

Referenzen

  1. http://ec.europa.eu/citizens-initiative/public/initiatives/successful/details/follow-up/2017/000002/en?lg=en https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/PDF/?uri=CONSIL:ST_8518_2018_INIT&from=EN
  2. http://ec.europa.eu/citizens-initiative/public/documents/3496/DS_Annex.pdf https://www.euractiv.com/section/agriculture-food/news/civil-society-questions-europes-perfect-pesticide-authorisation-system/

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